Sternennacht

Die Sternennacht ist zweifelsohne eines der bekanntesten Bilder Vincent Van Goghs, der als Begründer der modernen Malerei angesehen wird. Es entstand 1889 in der Nervenheilanstalt Saint-Paul-de-Mausole nahe Saint-Rémy-de-Provence, bildet jedoch keinem real existierenden Ort ab, was bei Van Gogh eine Ausnahme darstellt.

Vincent Van Gogh wird 1853 in eine religiöse Famlilie geboren und hat zunächst keinen Bezug zur Kunst. Erst 1880 beginnt er, sich ernsthaft mit der Malerei zu beschäftigen und beginnt sie, nach dem Tod seines Vaters, 1885 in Belgien und Paris zu studieren. Dadurch trifft er auf Künstler wie Pablo Picasso und Paul Gaugin. Mit letzterem lebt er zeitweise zusammen, bis Gaugin nach Paris zurückkehrt als sich Van Goghs psychische Verfassung veschlechtert. 1890 schießt sich Van Gogh in die Brust und stirbt am 29. Juli, drei Tage dannach, an den erlittenen Verletzungen.

Die Sternennacht ist eines der meistinterpretierten modernen Werke. Sie signalisiert einen farblichen Bruch in Van Goghs Kunst, der zuvor primär an seinen ebenfalls bekannten Sonnenblumenbildern arbeitete, hin zu einer düsteren Gestaltung. Weiterhin geht man davon aus, dass die klare Abgrenzung der Pinselführung zwischen Himmel und Stadt den Unterschied zwischen Imagination und Realität darstellt und die Überlegenheit der Vorstellungskraft verdeutlicht.

Quellen: Vincent van Gogh, Die Sternennacht im Detail, Van Gogh Gallery

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